Vorträge

Zu bestimmten Themen, insbesondere im Bereich des Naturschutzes, bieten wir Vorträge an, die wir gerne nach Ihren Wünschen schwerpunktmäßig wie auch hinsichtlich der Dauer oder einem regionalen Bezug anpassen können. Honorar nach Vereinbarung.

Derzeit ist im Angebot:

 

Schleimpilze - Wanderer zwischen den Welten

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Schleimpilze sind Wanderer zwischen Tier- und Pflanzenreich und gehören zu den wundersamsten Kreaturen der Erde. Sie haben von beiden Lebensformen etwas; aber von jeder zu wenig, um sich dort gänzlich einordnen zu lassen. Dies hat ihnen und ihren bizarren Lebensformen letztlich einen Sonderstatus als eigener Zweig im Stammbaum des Lebens eingebracht. Mit über 1.000 Arten sind sie in allen Kontinenten beheimatet.

Über bei uns heimische Arten und deren Lebenszyklen berichtet dieser Vortrag.

 


Unsere Eulen und Käuze

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Am Tag schlafen und bei Einbruch der Dunkelheit aktiv werden – so funktioniert das Leben unserer Eulen und Käuze. Es hat viele Vorteile im Dunkeln zu leben, aber man muss die richtigen Eigenschaften besitzen, um dort zu überleben. Der Schutz der Nacht bietet vielen Tieren, wie den Mäusen, eine ungestörte Lebensweise mit mannigfachen Vorteilen. Die Nacht ruft aber auch die Jäger auf den Plan, die ihretwegen ebenfalls in der Dunkelheit unterwegs sind – die Eulen und die Käuze. Diese Beutegreifer jagen in der Nacht erfolgreicher als am Tage und haben sich diesem Leben im Dunkeln hervorragend angepasst. Sie bewegen sich geräuschlos und überraschen ihre ahnungslose Beute. Sie leben heimlich und oft ganz versteckt; vom Uhu bis zum Sperlingskauz - viele Menschen haben sie nie zu Gesicht bekommen.  Dies war auch nicht zuletzt ein Grund dafür, warum über Jahrhunderte hinweg so viele Mythen, Volksglauben und Ängste mit den Eulen in Verbindung gebracht wurden.

Dieser Vortrag führt in das Leben der Nachtgreifvögel ein; er stellt die bei uns vorkommenden Arten vor und zeigt mit welchen Eigenschaften und Tricks ein ganz normales und erfolgreiches Leben jenseits der Sonnenstrahlen möglich ist.

 


Der Wanderfalke - Niedergang und Rückkehr einer bedrohten Art

wanderfalkeZu Zeiten, als sich überall In­dustrialisierung und Nach­kriegswohlstand ausbreiteten, kamen die Wanderfalkenpopu­lationen in ganz Mitteleuropa zum Erliegen. Zu einem großen Teil war dies auf den massiven Einsatz von DDT und anderer chlorierter Kohlenwasserstoffe zurück zu führen. Aber nicht nur das DDT, sondern auch andere Faktoren setzten dem Wander­falken erheblich zu.

Vielfach waren es gezielte Nach­stellungen durch Aus­horstung, wo mit den gestohlenen Gelegen viel Geld verdient werden konnte. Wäh­rend dieses Geschäft infolge der guten Zuchterfolge mit Wanderfalken und geneti­scher Kontrollen der gehandelten Tiere in den letzten Jahren zurück gegangen ist, sind es heute vermehrt Halter von Brieftauben, Landwirte und Jäger, die trotz des Verbotes versuchen, mit Gift, Fallen und Schrot dem Wanderfalken und anderen Greifvögeln als vermeintlichen Konkurrenten nachzustellen. Dies sind Belastungs­faktoren, die trotz Straf­verfolgung auch heute noch in unterschiedli­cher lokaler Bedeu­tung auftreten. Auch der erhöhte Freizeitdruck macht, insbesondere im Felsbereich, den Vögeln vermehrt zu schaffen.

1970 gab es in Deutschland nur noch einen klei­nen Restbestand von weniger als 30 Wanderfalkenpaaren in Baden-Württemberg, eine Population, deren Erlöschen zu befürchten war.

Vielfältige gezielte und beharrliche Schutzmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass nach nunmehr über 40 Jahren der Wanderfalke wieder einen stabilen Bestand aufweist und die Rettung sich zu einer der größten Erfolgsgeschichten des Ar­ten­schutzes entwickelt hat.

 


Greifvögel unserer Heimat

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Greifvögel haben den Menschen seit alters her fasziniert. Der Adler als „Herrscher der Lüfte“ ist ein Symbol der Macht und findet sich in vielen Ländern in der Heraldik auf Wappen, auf Münzen und auf allerlei militärischem Gerät. Als Jagdgefährte und Statussymbol spielten die Falken an  fürstlichen Höfen im Mittelalter eine große Rolle und tun dies heute noch in den Emiraten des Vorderen Orient.

Der Vortrag „Greifvögel unserer Heimat“ gibt einen Einblick in die Vielfalt der bei uns heimischen Arten; solche die bei uns brüten, die als Durchzügler regelmäßig beim Überflug zu beobachten sind oder die als Wintergäste zu uns kommen und die kalte, dunkle Jahreszeit hier verbringen. Anhand zahlreicher Fotos werden die wichtigsten Arten behandelt, ihre speziellen Eigenschaften aufgezeigt, Lebensräume beschrieben und ein Einblick in die Kinderstuben hoch oben auf den Bäumen gewährt.

Dass unsere Greifvögel den Bestandseinbruch der 60-er Jahre infolge der Einbringung von Bioziden in der Landwirtschaft inzwischen verkraftet haben, ist nicht zuletzt 50 Jahren Greifvogelschutz und biologischer Forschung zu verdanken. Viele neue Erkenntnisse lassen manche Greifvogelarten inzwischen in einem ganz anderen Licht erscheinen. Daher widmet sich auch ein Kapitel des Vortrages dem Schutz der heimischen Greifvögel, den Regelungen und Maßnahmen um Arten und Lebensräume zu erhalten sowie aktuellen Forschungen, um mehr über diese imposanten Vögel zu erfahren.

 


Geocaching- eine neue Gefahr für die Natur?

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Geocaching als Freizeitsport für Familien, für Kinder, aber auch für fast professionelle GPS-Schatzsucher, die hier Erfolg und Erlebnis-Kick suchen und Plätze in diversen Charts anstreben, wird immer beliebter und findet immer mehr Anhänger. Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung,  die sogenannten. "Muggel", davon nicht viel bemerkt, sind die Cacher doch allenthalben Tag und Nacht gegenwärtig, die große Internetgemeinde der Sucher nach Döschen und Kistchen. Aber nicht immer bleibt dieser Sport im Einklang mit der Natur oder mit Recht und Ordnung, daher stößt er auch immer wieder auf Widerstand.

Dieser Vortrag vermittelt  das Wissen darüber, wie diese gewiss reizvolle Sportart funktioniert. Er erklärt  einerseits die vorhandenen positiven Ansätze wie auch andererseits die bestehenden negativen Auswirkungen und Auswüchse dieses sich immer weiter  ausbreitenden Hobbys.

 


Bäume  - Mythen, Fakten, Impressionen 

baumvortragDer Vortrag „Bäume – Mythen, Fakten, Impressionen“ nimmt den Hörer mit auf einen Waldspaziergang. Er ist kein Lehrstück in Sachen Vermittlung von Artenkenntnis - ob nun Erle oder Ulme, ob Sommer- oder Winterlinde, Wald- oder Schwarzkiefer steht nicht im Vordergrund. Er befasst sich mit den Feinheiten, die jene wahrnehmen, die innehalten und einfach nur schauen; er beschreibt die kleinen Wunder vor der Haustür, die jeder entdecken kann, der mit einer Langsamkeit den Wald durchstreift, welche genügend Raum lässt, auch auf die kleinen Dinge am Weg zu achten.

Unser Wald ist heute vielfach primär ein Nutzungsraum für Brenn- und Bauholzgewinnung und seiner Geheimnisse zugunsten ökonomischer Verwertungszwecke oft weitgehend beraubt. Daneben entstehen aber auch immer mehr Zonen, in denen die Bewirtschaftung zurück gefahren oder ganz eingestellt wird, das Ökosystem Wald sich erholen und wieder nach einen eigenen Gesetzen weiterentwickeln darf. Alte Baumriesen erinnern an vergangene Kulturen, an spirituelle Riten und geschichtsträchtiges Brauchtum. Überdies sind überlieferte Heilkräfte gerade in letzter Zeit wieder vermehrt ins Bewusstsein gerückt, und viele unserer heimischen Bäume sind wahre Schätze für die Naturmedizin.

Das Ökosystem Wald ist gleichwohl immer noch so vielfältig, dass nur ein Teil dessen, was es zu entdecken gibt, im Rahmen dieses Vortrags angesprochen werden kann; aber vielleicht ist er ein Anstoß für einen eigenen, entdeckungsreichen Waldspaziergang.


Bäume  - wie sie wurden, was sie sind 

LaercheEin Streifzug durch die Biologie der Bäume

 

Als kleine Sämlinge starten sie ins Leben. Aufgeschlagen unterm Mutterbaum, weit vom Wind in neue Habitate verdriftet oder auch vom Menschen in die Erde gebracht, keimen die zahlreich produzierten Samen und werden nach und nach zu arttypisch geformten Bäumen. Oft brauchen sie Jahrhunderte, um zu den Baumriesen zu werden, die wir Menschen gerne bewundern, die uns Erhabenheit signalisieren und die Geschichten erzählen können. Zahlreichen Mythen und Dichtungen geben sie Nahrung; kaum eine alte Eiche hat nicht ihre eigene Legende.

Wie das Wachstum unsere Bäume von statten geht, wie sich die arteigenen Merkmale von Nadel- und Laubbäumen entwickeln; wie sich die Baumriesen ernähren, auch sie müssen essen und trinken, wie sie Nachtruhe halten, welchen Krankheiten sie ausgesetzt sind und sich davor schützen und wie schließlich Überlebenswille und Tod im Baum kämpfen - davon will dieser Vortrag erzählen

 


 

 

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